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Baader Bank AG
/ Schlagwort(e): Quartalsergebnis
Baader Bank erzielt robustes Q1-Ergebnis vor Steuern im Konzern
Das zurückliegende Quartal ist geprägt von geopolitischen Themen, wie insbesondere dem Iran-Konflikt, welche sich auf das Anlegerverhalten auswirken und zu erhöhten Handelsaktivitäten führen. Dementsprechend hat sich im ersten Quartal 2026 die Marktvolatilität an den Börsen weiterhin auf einem hohen Niveau entwickelt. Daraus resultierende Effekte für das Kapitalmarkt- und Wertpapierhandelsgeschäft der Baader Bank begünstigen die grundsätzlich positive Entwicklung im ersten Quartal 2026. Die Gewinnung von Marktanteilen, die hohen Volumina an den globalen Börsen sowie die Steigerung der Orderzahlen insbesondere am Handelsplatz gettex – vor allem im Kontext des Wertpapierhandelsgeschäfts für Privatanleger – begründen das deutlich positive Ergebnis aus Handelsgeschäft im ersten Quartal, welches gegenüber dem Vergleichsquartal auf EUR 34,8 Mio. gesteigert werden konnte (Q1 2025: EUR 33,3 Mio.). Das Handelsvolumen mit Kryptowährungen im Rahmen des B2B2C-Kooperationsgeschäfts erfährt im abgeschlossenen Quartal einen Rückgang um etwa 40 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Das Ergebnis aus Provisionsgeschäft beläuft sich auf EUR 29,2 Mio. (Q1 2025: EUR 33,1 Mio.) und verzeichnet damit einen Rückgang um 12 %. Das Ergebnis aus Zinsgeschäft entwickelt sich mit EUR 8,5 Mio. im Quartalsvergleich deutlich rückläufig (Q1 2025: EUR 11,4 Mio.), was vor allem auf ein niedrigeres Zinsniveau und zudem auf ein geringeres Einlagenvolumen zurückzuführen ist. Die Umsatzerlöse liegen mit EUR 1,8 Mio. auf einem ebenfalls geringeren Niveau (Q1 2025: EUR 3,1 Mio.). Entsprechend belaufen sich die Gesamterträge für das erste Quartal des aktuellen Geschäftsjahres auf EUR 76,4 Mio. (Q1 2025: EUR 82,3 Mio.) und gehen damit um 7 % zurück. Die Gesamtaufwendungen fallen im ersten Quartal 2026 ebenfalls geringer aus und gehen um 5 % auf EUR 58,4 Mio. zurück (Q1 2025: EUR 61,5 Mio.). Haupttreiber für den Rückgang ist der niedrigere Vorsorgeaufwand i.H.v. EUR 2,8 Mio. (Q1 2025: EUR 7,0 Mio.). Dieser enthält die planmäßigen Zuführungen i.H.v. EUR 2,5 Mio. zum Fonds für allgemeine Bankrisiken¹ (Q1 2025: EUR 2,5 Mio.). Der Personalaufwand ist auf EUR 28,0 Mio. leicht angestiegen (Q1 2025: EUR 26,9 Mio.). Per 31.03.2026 beträgt die Mitarbeiteranzahl (in Vollzeitstellen gerechnet) im Konzern 688 (31.12.2025: 678). Der Sachaufwand bleibt unverändert und beläuft sich auf EUR 27,7 Mio. (Q1 2025: EUR 27,7 Mio.).
¹ Die Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken berücksichtigt auch die gesetzlich vorgeschriebene Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken gem. § 340 e) HGB zum Jahresende.
Im ersten Quartal 2026 wächst die Anzahl der B2B2C-Kunden um rund 100.000 und die Anzahl der Depots um mehr als 120.000 weiter an. Eine Entwicklung die das anhaltende Interesse an der Wertpapieranlage deutlich zeigt. Auch das betreute Kundenvolumen wächst im Betrachtungszeitraum, insbesondere getrieben durch den Anstieg des Depotvolumens, um rund EUR 7,5 Mrd. auf insgesamt EUR 40,7 Mrd. an und verdeutlicht die starke Entwicklung des Kooperationspartnergeschäfts der Baader Bank. Einhergehend mit der Gewinnung der Marktanteile im Handelsgeschäft setzt die Baader Bank im Rahmen ihrer B2B2C-Kooperationspartnerschaften auf die Erweiterung ihres Produktportfolios, um institutionellen und Privatkunden innovative und marktgerechte Lösungen zu bieten, wie zum Beispiel den 24/7-Krypto-Handel, den Anleihe-Handel, die Nutzung von Zins- und Währungskonten und die Verlängerung von Handelszeiten, wie zuletzt auch die Verlängerung der Handelszeiten auf samstags von 14-19 Uhr im außerbörslichen Handel und perspektivisch auch eine Altersvorsorgedepot-Lösung, auf Basis der politischen Vorgaben. Im Verlauf des Geschäftsjahres legt die Baader Bank ihren Fokus weiterhin auf die Vermarktungsinitiative für das eigene Handelsangebot unter der Marke ‚Baader Trading‘. Neben der Steigerung der Markenbekanntheit und der Etablierung digitaler Kanäle, wie vor allem der Kurswebsite www.baadertrading.de, steht dabei die kontinuierliche Optimierung des Handelsangebots in Zusammenarbeit mit den zahlreichen Handelspartnern im Mittelpunkt. Dazu zählen auch die jüngsten Angebote rund um den Wochenendhandel und ein Event für Privatanleger, die Baader Trading Days, die am 17. & 18. Oktober 2026 in München zum zweiten Mal stattfinden. Im Kapitalmarktgeschäft hat die Baader Bank im ersten Quartal insgesamt drei Transaktionen begleitet. Darunter die Börsengänge von ASTA Energy Solutions (Volumen: EUR 190 Mio.) im Januar im Prime Standard der Frankfurter Börse, sowie des Prager Rüstungs- und Industriekonzerns Czechoslovak Group (Volumen: EUR 2,8 Mrd.) ebenfalls im Januar, als eines der größten IPOs des Jahres in Europa. Im März begleitete die Baader Bank eine Kapitalerhöhung (Volumen: CAD 10 Mio.) des Unternehmens Super Copper.
Eigenkapitalbasis für weiteres Wachstum Die Bilanzsumme der Baader Bank ist im Berichtszeitraum auf EUR 3,7 Mrd. angestiegen (31.12.2025: EUR 3,2 Mrd.), ebenso konnte das Eigenkapital auf EUR 245,4 Mio. gesteigert werden (31.12.2025: EUR 232,9 Mio.). Die Gesamtkapitalquote liegt für das zurückliegende Quartal im Konzern per 31.03.2026 bei 21,4 %. Mit dieser soliden Kapitalbasis verfügt die Baader Bank über ausreichende Kapazitäten, um gezielt in weiteres Wachstum zu investieren und regulatorische Kapitalanforderungen zu erfüllen.
Kennzahlenübersicht Baader Bank Konzern 2026
Für weitere Informationen und Medienanfragen: Marlene Constanze Hartz
Baader Bank AG
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Über die Baader Bank AG:
30.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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2318200 30.04.2026 CET/CEST