24. Mai 2019

Robert Halver

Robert Halver,
Leiter Kapitalmarktanalyse,
Baader Bank

Der Handelskrieg hängt den Anlegern zum Hals heraus, doch er geht weiter

Die weitere Eskalation im US-chinesischen Handelskonflikt bleibt nicht ohne Folgen für Weltkonjunktur und Exportländer. So bewegt sich die deutsche Wirtschaft bereits am Rande des Abschwungs. Und je länger die handelspolitische Verunsicherung anhält, umso nachhaltiger wird sich die internationale Investitions- und Konsumzurückhaltung zeigen. Während diese Fundamentalschwäche Aktien belastet, sorgt die lockere Geldpolitik für Unterstützung.

Sich eintrübende Weltwirtschaft macht aus deutscher Exportstärke eine Schwäche

Der ifo Geschäftsklimaindex setzt im Mai seine Abschwächung von 99,2 auf 97,9 fort. Der fortwährende Handelskonflikt kommt in einer spürbaren Eintrübung der Lagebeurteilung zum Ausdruck, der unveränderte Erwartungen - wenn auch auf sehr niedrigem Niveau - gegenüberstehen.

Tatsächlich ist der Zusammenhang von seit Jahresbeginn einbrechendem Welt-Handelsvolumen und sinkenden Exporterwartungen der deutschen Industrie frappierend.

Laut ifo Konjunkturmatrix, die Geschäftslage und -erwartungen zueinander in Beziehung setzt, läuft die deutsche Wirtschaft weiter Gefahr, in die konjunkturelle Zyklusphase „Abschwung“ abzurutschen.  

Auf Branchenebene erhält insbesondere der bislang konjunkturell so stützende Dienstleistungssektor einen Dämpfer. Auch der Handel bleibt weiter unterkühlt. Immerhin erholte sich der Bau wieder etwas. Die erstmalige Stimmungsaufhellung in der deutschen Industrie seit September 2018, die im Schwerpunkt auf den Subsektor Chemie zurückzuführen ist, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Erwartungen im Verarbeitenden Gewerbe insgesamt düster bleiben.  

Vor diesem Hintergrund besteht zwar wenig Zuversicht, dass sich die aktuell trüben Gewinnqualitäten deutscher Unternehmen, die den ifo Geschäftserwartungen mit einer zeitlichen Verzögerung von sechs Monaten folgen, kurzfristig aufhellen. Doch scheinen sie ihre Talsohle erreicht zu haben. Dazu trägt sicherlich die anhaltende Euro-Schwäche bei, die die Gewinne bei Währungsumrechnung künstlich ausweitet.

Wie viel Lux haben die Lichtblicke im Handelskonflikt?

Handelsentspannung in der westlichen Welt: US-Präsident Trump treibt die Ratifizierung des mit Mexiko und Kanada Ende 2018 ausgehandelten Handelsabkommens USMCA durch die Streichung von Zöllen u.a. auf Stahl und Aluminium voran. Und gegenüber der EU verschiebt Trump seine Entscheidung über Zölle auf europäische Importautos auf Mitte November. Dies gibt der EU Zeit und Spielraum, um nach der bislang ablenkenden Europawahl auf eine einvernehmliche Handelslösung hinzuarbeiten.

Sogar im transpazifischen Handelskonflikt lassen sich auf den ersten Blick Aufhellungen erkennen. Das chinesische Mobilfunk- und Netzwerkausrüstungsunternehmen Huawei darf nun noch 90 Tage lang US-Produkte erwerben, um seine bestehenden Netze zu unterhalten und Software-Updates für existierende Smartphones zu nutzen. Amerika hat offenbar kein Interesse, dass chinesische Internet-, Computer- und Handysysteme kurzfristig zusammenbrechen. Inwieweit man hier Tauwetter im Handelskrieg oder sogar eine Grundlage für einen Waffenstillstand ableiten kann, ist schwer abzuschätzen. Die Entwicklung der letzten Monate zeigt, dass alles möglich ist, auch das Gegenteil.

Die zweite deutsche Aktien-Reihe ist weniger Handelskonflikt-empfindlich

Anleger scheinen der zweiten deutschen Aktien-Reihe gegenüber der ersten im Trend höhere Attraktivität zu bescheinigen. In der Tat besetzen diese Titel mit ihren spezialisierten Qualitätsprodukten und Industriepatenten Positionen als Weltmarktführer auch in zahlreichen Nischenmärkten. Dieser Umstand gewährt ihnen mehr Unabhängigkeit von der wirtschafts-, handels- und finanzpolitischen Großwetterlage. Sie werden sozusagen alternativlos. Ihnen kommt daher viel Übernahmephantasie zugute. Das gilt auch für Technologietitel aus dem TecDAX, die vom Megathema Digitalisierung profitieren.

Sicher bleiben auch für deutsche Tech-Werte wie den Chip-Hersteller Infineon Reibungsverluste nicht aus. Aufgrund der US-Sanktionen gegen Huawei müssen sie ausloten, inwieweit sie noch Geschäfte mit diesem Unternehmen betreiben können, ohne Repressalien auf dem US-Absatzmarkt zu erleiden.

Allerdings machen die amerikanischen Lieferblockaden den US-Technologiewerten mehr zu schaffen. Immerhin ist China der weltgrößte Absatzmarkt für Smartphones, in denen mehrheitlich US-Chips verbaut sind. Auch die Smartphones von Apple erfreuen sich großer, wenn auch zuletzt abnehmender Beliebtheit. Der Handelskrieg würde endgültig heiß, wenn China als Vergeltungsmaßnahme für den Huawei-Bann seine Exporte Seltener Erden an u.a. US-Technologie- und auch Rüstungswerte einstellte, die diese zu 80 Prozent aus China beziehen.

Solange dieser (Handels-)Krieg in der Tech-Industrie anhält, dürfte sich die seit April zu beobachtende Underperformance des technologielastigen NASDAQ Composite gegenüber dem TecDAX Kursindex (zur besseren Vergleichbarkeit) im Trend fortsetzen. Diese Entwicklung ist beim Vergleich der deutschen und US-Leitindices nicht zu beobachten ist.

Grafik der Woche

Marktstimmung - Warten auf Godot

Das Geschehen an den Aktienbörsen steht unter der Knute der US-chinesischen Handelsauseinandersetzung. Mit der kalkulierten neuen Tech-Attacke gegen Peking will Washington Zugeständnisse von China erzwingen. Doch sind diese nicht in Sicht. Die Handelsbefriedung bleibt aber die Hauptbedingung für eine nachhaltige Stimmungsverbesserung der Weltkonjunktur und der exportsensitiven deutschen Standardwerte. Abseits politisch sturer Ideologie ist rational klar, dass niemand diesen Handelskrieg für sich entscheiden kann.

In puncto Brexit ist der Rücktritt Theresa Mays wohl beschlossene Sache. Vermeintlich soll es hierzu am 10. Juni kommen. Für ihren neuen Vorschlag zur Lösung der Brexit-Frage - engere Handelsbeziehungen zur EU nach dem Austritt und die Möglichkeit eines Referendums über ihren Brexit-Deal - findet sie selbst in ihrer eigenen Partei keine Mehrheit, im Gegenteil. Ob es tatsächlich in der Woche zum 3. Juni noch zu einer vierten Abstimmung über ihren zuletzt adjustierten Brexit-Deal kommt, ist mehr als fraglich.

Ein neuer Premierminister - Brexit-Hardliner Boris Johnson hat sich bereits in Stellung gebracht - wird kurzfristig den bestehenden Brexit-Deal mit der EU neu verhandeln wollen. Damit wird er in Brüssel auf Granit beißen, wo man nach der Europawahl gegenüber London rigoroser auftreten kann. Dann könnten Neuwahlen ein Ausweg sein. Doch besteht neben dem Wiedererstarken der Brexit-Bewegung um Nigel Farage auch das Risiko einer Labour-Regierung, die unter ihrem Parteichef Corbyn planwirtschaftliche Maßnahmen wie Verstaatlichungen vorhat. Im Zweifelsfall würde sich die britische Industrie wohl eher für einen No Deal-Brexit als Neuwahlen aussprechen. Ein No Deal wird jedoch vom Londoner Parlament abgelehnt. Als letzter Rettungsanker böte sich eine abermalige Verlängerung der Brexit-Frist über den 31. Oktober hinaus an. Doch hält dieser außer einem weiteren Zeitgewinn nur die wirtschaftliche Unsicherheit aufrecht. So geht die Insolvenz von British Steel auch auf das Konto der Brexit-Ungewissheit. Zunächst bleibt das Thema ein Handicap für die Aktienmärkte.

Sicherlich spiegelt die lockere Geldpolitik auch die nachgebende Fundamentalqualität von Aktien wider. Dennoch ist sie zurzeit des Anlegers bester Freund. Laut letztem Sitzungsprotokoll will die Fed an ihrem geduldigen angemessenen Vorgehen „für einige Zeit“ festhalten. Auf Deutsch: Keine Verschärfung des geldpolitischen Kurses. Handelspolitischer Druck und nachhaltig enttäuschende US-Konjunkturdaten können sie aber durchaus zu Lockerungen bewegen.

Auf Sentimentebene nehmen laut der von Bank of America Merrill Lynch durchgeführten Global Fund Manager Survey die Absicherungsgeschäfte unter Fondsmanagern zu, die zuletzt Positionen liquidiert und Kasse aufgebaut haben. Auch der ebenfalls von der Bank of America Merrill Lynch ermittelte Skew Indicator mit 0,33 - Werte über Null signalisieren höheren Finanzmarktstress, Werte unter null geringeren - zeigt sich als Maß für die Nachfrage nach Absicherung gegen globale Aktienschwankungen im Trend aufwärtsgerichtet.

 

Insgesamt gibt es also weder eine aufgestaute Kauflust, die sich in steigende Kurse entladen, noch eine zu hohe Investitionsquote, die fallende Notierungen beschleunigen könnte. Dies spricht zunächst für eine Seitwärtsbewegung an den Aktienmärkten.

Charttechnik DAX - Zurzeit weder Fisch noch Fleisch

Setzt sich die Korrektur fort, findet der DAX zunächst an den Marken bei 11.915 und schließlich 11.864 Punkten Unterstützung. Darunter sind die nächsten wichtigen Haltelinien bei 11.800 und 11.677 entscheidend. Kommt es zu einer Gegenbewegung, trifft der DAX zunächst bei 12.140 auf ersten Widerstand. Darüber liegen weitere Barrieren bei 12.208, 12.220 und 12.319.

Der Wochenausblick für die KW 22 - Wie wählt Europa?

In China geben die offiziellen Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende und Dienstleistungsgewerbe ein aktuelles Bild der Konjunkturstimmung.

In Japan liefert der schwache Dreiklang aus Einzelhandelsumsätzen, Industrieproduktion und blutleeren Inflationsdaten das passende Alibi für die Weiterführung der (geld-)politischen Offensive.

In den USA ist die Konjunkturstimmung laut Einkaufsmanagerindex der Region Chicago verhalten. Eine Aufhellung der Konsumentenstimmung gemäß University of Michigan bei ebenfalls stabilisierten Einzelhandelsumsätzen zeichnen aber ein freundlicheres binnenwirtschaftliches Konjunkturszenario.

In der Eurozone dürfte der Aufwärtstrend der Sentix Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate eine Verschnaufpause einlegen. Die Inflation fällt gemäß Vorabschätzungen im Mai wieder schwächer aus. Insofern wird die EZB auf ihrer Sitzung den taubenhaften Ton beibehalten.

Auf politischer Ebene liegt der Fokus der Anleger auf dem Ausgang der Europawahl am 26. Mai. Umfragen zufolge dürften EU-kritische Parteien zwar deutliche Zugewinne erzielen. Allerdings wird ihnen kein bedeutender Parlamentseinfluss zugetraut.

In Deutschland unterstreichen stabile Einzelhandelsumsätze und ein grundsätzlich freundliches GfK Konsumentenvertrauen zumindest die robuste Binnenwirtschaft.

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Halvers Kolumne

Europa als Schaf unter Wölfen?

Der alte Kalte Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion ist tot. Es lebe der neue Kalte (Handels-)Krieg zwischen Amerika und China. Während der frühere kalt blieb, wird der jetzige immer heißer. Denn US-Präsident Trump hat erkannt, dass er heute China nicht einfach so „Kaputtrüsten“ kann wie früher Ronald Reagan den „bösen Iwan“.

China hat einen langen Atem. Sein Präsident Xi ist allmächtig und wenn er will, ist er wie der Papst lebenslang im Amt. So kann Peking geostrategisch in Ruhe planen, ohne von demokratischen Neuwahlen „gestört“ zu werden. Tatsächlich hat Trump für die harte chinesische Nuss noch keinen passenden Nussknacker gefunden. Sein Handelsprotektionismus kommt sogar als Bumerang in die USA zurück: Amerikas Unternehmen geben die Importzölle auf Chinas Waren an die Kunden weiter. Gegenzölle lassen Konzerne ihre US-Investitionen überdenken und Farmer wissen nicht mehr, ob sie Trump als Heiligenbild oder Wurfscheibe an die Wand hängen sollen. Außerdem macht Trumps Handelskrieg Amerikas Aktienanleger ärmer.

Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag' ich dir den Schädel ein

Im Kampf um die Weltherrschaft sucht Amerika Verbündete gegen China. So macht Trump aus den früheren (Handels-)Feinden Kanada und Mexiko durch zügige Umetikettierung wie im Supermarkt - konkret Aufhebung der Stahl- und Aluminiumzölle - wieder Freunde. Nicht auszudenken für Amerika, wenn sich Peking seinen direkten Nachbarländern als handelspolitischer Ersatzliebhaber anböte und so in die China-Zange geriete.

Vermeintlich will Trump auch die transatlantische „We Are Family“-Allianz gegen alles Böse aus dem (Fernen) Osten wiederbeleben. Großzügig wie der US-Präsident eigentlich nicht ist, gewährt er Europa eine weitere handelspolitische Zollpause von 180 Tagen.  

Doch zum barmherzigen Samariter ist Trump nicht mutiert: Seine Leistung gibt es nicht ohne unsere Gegenleistung. In dieser halbjährigen Friedenszeit will er überlegen, ob und inwieweit die USA protektionistisch gegen Europa vorgehen. Entscheidend wird sein, ob wir Amerikas fester Waffenbruder im Kampf gegen China werden. U.a. erwartet Trump, dass Europa sich seinem Boykott gegen Huawei anschließt.

Ohne Zweifel ist China ein großer Rivale Europas. Bis zu ihrem 100-jährigen Geburtstag 2049 will die Volksrepublik in allen Schlüsselindustrien führend sein. Als dann geplant führender Wirtschaftsstandort wird China große Teile der weltweiten Produktion ins eigene Land holen. Industrie-Deutschland wird herausgefordert wie noch nie.

Nicht zuletzt könnte der Netzwerkausrüster Huawei China über den Aufbau des neuen Mobilfunkstandards 5G in Europa durchaus zum Herrscher der digitalen Euro-Welt machen. Drohen da etwa Personen- und Industriespionage? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Theoretisch könnte Europa der lachende Dritte sein…

Es ist schon schlimm genug, dass europäische Unternehmen jetzt in einen schmutzigen transpazifischen Handelskrieg hereingezogen werden. Werte wie der Halbleiterhersteller Infineon müssen abwägen, inwieweit sie noch Huawei beliefern können, ohne es sich so mit dem US-Absatzmarkt zu verscherzen.

Auch die EU insgesamt scheint sich zwischen amerikanischem Druck und dem immer bedeutenderen chinesischen Absatzmarkt entscheiden zu müssen. Nein, muss sie nicht! Die EU könnte ihren eigenen Weg gehen. Offenbar ist weder Amerika noch China so stark, dass sie sich gegenüber dem anderen durchsetzen können. Und über ihren bilateralen Handelskrieg schwächen sie sich sogar immer mehr.

Das gibt Europa gute Karte, beide Seiten zum eigenen Wohl gegeneinander auszuspielen, sich diplomatisch mal für die eine oder die andere Seite auszusprechen. Und wenn die USA ihre Liebe zu Europa aufgegeben haben, sollten auch wir umgekehrt Prüderie zeigen und uns egoistisch als vielseitig orientierter Mitgiftjäger betätigen. Und den Chinesen sollte man auf Augenhöhe begegnen, solange es noch geht.

…praktisch hat die Sache jedoch einen Haken

Klingt alles gut! Doch dazu muss die EU erstens zusammenhalten und zweitens ihre (wirtschafts-)politischen Hausaufgaben machen.

Es ist europäische Wehrkraftzersetzung, wenn der französische Präsident vom Narrativ, Deutsche und Franzosen seien so gute Freunde, nicht mehr will wissen will. Wenn sich schon die beiden nicht mehr grün sind, wie soll dann Europa mit 28 - bzw. ohne die EU-renitenten Briten mit 27 - aufblühen? Auch Mitterand und Kohl haben sich oft wie die Kesselflicker gestritten. Doch an der links- und rechtsrheinischen Freundschaft wurde niemals gerüttelt, auch nicht zu niederen Wahlkampfzwecken.

Entlang der Seidenstraße investieren die Chinesen umfangreich in Logistik, auch in EU- und Euro-Ländern. Doch die Hand, die großzügig gibt, hat auch ein sehr einnehmendes Wesen. Peking wird von den Begünstigten Wohlverhalten erwarten, unabhängig von den Interessen der EU. Ländern wie Griechenland oder Italien sollte das europäische Hemd näher als der chinesische Mantel sein. Ohne ein stabiles Europa könnten sie von chinesischem Opium abhängig werden.

Genauso wichtig ist es, dass Europa auf die digitalen Herausforderungen der Industriewelt nicht weiter mit spätrömischer Dekadenz reagiert. Ja, Deutschland braucht den neuen Mobilfunkstandard 5G bis zur letzten Milchkanne, damit die deutsche Landwirtschaft im Wettbewerb von der digitalen Produktivitätsoffensive profitieren kann und ganz allgemein auch die Provinz in den Genuss von Industrieansiedlungen und damit Arbeitsplätzen kommt. Von digitalem Weitblick zeugt es auch nicht, wenn Berlin über die völlig überteuerte Versteigerung der 5G-Frequenzen den Staatshaushalt aufhübscht. Hühner, die man schlachtet, legen keine Eier: Für den konsequenten Netzaufbau wird den Lizenzinhabern das Geld fehlen. Deutschland wird im Ländervergleich nicht das beste 5G-Netz haben, obwohl das der entscheidende Standortfaktor sein wird. Wie will man eigentlich Sozialleistungen wie die Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung zahlen, wenn man deren Erwirtschaftungsgrundlage torpediert? Manchmal kann man nur noch den Kopf schütteln.

Europas Politiker sprechen bei der anstehenden Europawahl von Schicksalswahl. Aber spätestens nach der Wahl müssen genau sie das Schicksal Europas verantwortungsvoll in ihre Hände nehmen, um gegenüber Amerika und China nicht zum willfährigen Spielball zu werden.

Wenn die USA und China als Wölfe auftreten, kann Europa nicht als Schaf erscheinen.

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